Schöpfung in 6 Tagen oder wie wörtlich ist die Bibel hierbei zunehmen?
Da lese ich:
„Die Welt wurde am 23. Oktober um 9 Uhr 4004 v.Chr in Mesopotamien geschaffen!“
Das wäre wörtlich nach der Bibel so!
Würde ich das anzweifeln oder irgendwie relativieren wollen, heißt es weiter:
„Die Bibel würde dann nicht mehr in allen Aussagen ernst genommen!
Damit versagen wir Gott jenes Vertrauen, das die Grundlage des Verhältnisses des Gläubigen zu Gott bildet! (nach Hebr.10,53!)
Daß wir Gott die Schöpfung in 6 Tagen zutrauen, ist sicherlich nicht heilsnotwendig,"
(aha und jetzt kommts!)
"Aber das Festhalten auch an dieser Aussage wird zum Testfall eines bibeltreuen Schriftverständnisses!“
(aus W. Gitt, „Schuf Gott durch Evolution?“)
Geht’s eigentlich noch radikaler?!
Vor allem mit derartigen Gummiparagraphen?!
Ich bin wirklich kein reiner Verfechter der Evolutionstheorie oder gar der Trial and Error Methode, die man da der Natur zuschreibt!
Doch das hier bedeutet also: Schwarz oder Weiß!
Also Schlußfolgerung: Wer nicht alles bis aufs i-Tüpfelchen ernst nimmt, kann eigentlich kein Christ sein?!
Dann bin ich allein deswegen kein richtiger Christ, sondern muß ja ein „Wolf im Schafspelz“ sein der „Irrlehren“ betreibt!
Eben weil ich das Alles als viel komplexer ansehe!
„Unnötigerweise" das Zeugs zuverkomplizieren!
Da mache ich ja den „Offenbarungs-Patentrezeptanwälten“ ihre radikal-einfachen Testfall-Konzepte kaputt!
Mein Hals wird dicker, ich muß mich mal beruhigen:
„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.
Unmündigkeit ist das Unvermögen sich seines Verstandes ohne Leitung eines Anderen zu bedienen.“
„Faulheit und Feigheit sind die beiden Ursachen, warum ein Teil der Menschen gerne zeitlebens unmündig bleibt
und es Anderen so leicht fällt sich zu deren Vormündern aufzuspielen.
Es ist so bequem unmündig zu sein!"
-Immanuel Kant-
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